Kategorie-Archiv: lehrer-2015

Daniel Stötter

Daniel Stötter

Daniel hatte schon sehr früh eine Ahnung von einem Mysterium, das es zu entdecken gibt, und jenseits unserer gewohnten Lebensauffassung liegen muss. Als er 19 Jahre alt war, geschah etwas, was man als ein erstes, bewusstes und radikales Erwachen bezeichnen kann, das das offensichtliche Mysterium des Lebens offenbarte.

Seit dem machte sich Daniel auf die Suche nach einer Sprache, die dies offensichtlich unbeschreibliche Mysterium doch irgendwie vermitteln kann. Seine Suche brachte ihm zu verschiedenen Methoden der Körperarbeit, Energiearbeit und Selbsterforschung, die hauptsächlich auf der Basis von Achtsamkeit gründen. Natürlich beschäftigte er sich lange mit spirituellen Wegen und Philosophien, doch die einzig klare Botschaft des Mysteriums fand er in dem, was als „die Botschaft der Nondualität“ bekannt wurde.

Letztlich gab es keinen wirklichen Erfolg bei der Suche nach einer Möglichkeit, das Mysterium zu vermitteln, sondern es geschah ein klares Sehen der Unmöglichkeit und Irrelevanz dies zu tun. In der Zeitlosigkeit geschieht dann das Ende der Zeit, und mit dem auch das Ende der Person, und das Ende der Suche. Nun geschehen immer öfter Gespräche über Ganzheit und Nondualität“.

Daniel lebt in Südtirol mit seiner Freundin und vier Kindern. Seine Tätigkeiten umfassen Achtsamkeitspraxis, Körperarbeit, Achtsamkeitsmassage®, Bewegungsmeditation und Gespräche. Er bietet Einzelsitzungen, Gruppen-Treffen, Retreats, Gespräche und Seminare in denen es um Achtsamkeit, Körperarbeit, Begegnung, Bewegung, Berührung und Gespräche über Ganzheit und Nondualität geht.

Er unterrichtet Achtsamkeitsmassage® an der Yoni-Academy in Innsbruck und in Südtirol und an verschiedenen anderen Schulen und Weiterbildungsinstituten. Als langjähriger Freund von Dr. Gopakumar, ist er Mitgestalter des Sanjeevani Retreats, eine Ayurveda Ausbildung und Selbsterforschungs-Retreat in Indien.

Mehr Info über Daniel Stötter:

www.daniel-stoetter.com

Rama

Rama

RamaRama ist Autor der zwei Satsang-Tagebücher „Auf der Suche nach dem Schmetterling“ und „Schmetterlinge überall“, die auf authentische und humorvolle Weise die Höhen und Tiefen während seiner Suche nach Wahrheit an der Seite von Samarpan beschreiben – vom Tag des Kennenlernens der beiden im März 1997 bis hin zu ihrem Abschied im September 2001. Seither lässt sich Rama in Hingabe an den Moment vom Leben leiten und ist offen für Satsang-Anfragen – die Schönheit, die Vollkommenheit und das Wunder des „Hier und Jetzt“ mit anderen zu teilen.

Mehr Info über Rama:

www.in-stille-mit-rama.de

 

 

 

 

Sathya Jens Marionette

Sathya Jens Marionette

Wenn ich jetzt über meinen Weg spreche, ist es mir wichtig zu betonen, dass JEDER Weg einzigartig und letztlich nicht vergleichbar ist. Im Laufe der Jahre wurde klar, dass ich immer auf meinem Weg war – auch wenn ich das Gefühl hatte, ihn verloren zu haben. Das ganze Leben ist der Weg – für jeden sein eigener.
„Erquickung hast du nicht gewonnen, wenn sie dir nicht aus eigner Seele quillt“ – Johann Wolfgang von Goethe, Faust.
Mein eigentlicher spiritueller Weg begann im Jahr 1988 durch eine Initiation. Ich kam in Kontakt mit Sathya Sai Baba, der in einem Traum eine tiefe Gotteserfahrung auslöste. Dadurch begann mein Weg des Guru Yogas, der intensiven Guru-Schüler Verbindung. Begleitet wurde dieser Weg durch das Gayatri Mantra, welches ich seit nunmehr 26 Jahren quasi von innen begehe – dieses Mantra formt meinen Weg der Realisation. Nach 12 Jahren der intensiven Suche nach Erleuchtung – ich nenne das auch Dienen in der grobstofflichen Welt (Bhur) – geschah im Jahr 2000 eine Transformation zum unpersönlichen oder transpersonalen Bewusstsein (Bhuvah). Das körperliche Ego wurde um die feinstoffliche Identifikation erweitert. Seitdem wird auch der Wachzustand traumgleich erlebt, es besteht also gefühlt kein Unterschied zwischen sogenannter Realität und nächtlichem Traum. Zusätzlich wird die ständige Erfahrung, nicht der Handelnde zu sein, gemacht. Deshalb „erschien“ 2000 der Name „Mario Nette“, der sich inzwischen in „Jens Marionette“ gewandelt hat. Bis zum Jahr 2012 wurde das Bewusstsein als durch den Tiefschlaf unterbrochen erlebt.

Durch eine nochmalige, sehr subtile Transformation erweiterte sich die Identifikation in das permanente Zeugen-Gewahrsein (Svah), auch Kausal- oder himmlisches Reich genannt. Dieses Gewahren ist „monolithisch“ – felsenfest und ununterbrochen, egal was geschieht (Wach-, Traum- oder Schlafzustand), es ist ein sehr tiefer Frieden begleitet von einer stillen Glückseligkeit. Dennoch erfahre ich im Zeugengewahrsein auch eine subtile Trennung vom Bezeugten, welche bei Nichtdenken verschwindet.
2014 – in diesem Jahr – fand eine starke Öffnung des spirituellen oder mystischen Herzens, welches man leicht mit dem Emotional-Herz (physisch) verwechseln kann, statt. Seitdem „spricht“ dieses Herz mit mir – meistens wortlos, selten aber auch mit klaren inneren Worten, die mich sofort innerlich demütig niederfallen lassen, eine unbeschreibliche Erfahrung. Ich erlebe das mystische Herz als den Satguru, der mit Gott gleichzusetzen ist. Ich könnte auch sagen: Gott wohnt in meinem Herzen – und das ist die Antwort auf die Frage, die ich als kleiner Junge meiner Mutter gestellt habe: „Wo wohnt Gott eigentlich?“
Mein heutiges Wirken hat zwei Elemente:
Ich liebe es, mit Menschen im Satsang zu sein – das ist ganz einfach, und dazu braucht es keine spezielle Guru-Schüler Verbindung. Satsang geschieht wo und wann er will, auch in Alltagssituationen.
Kommt es zu einer längeren Begleitung kann eine Initiation zum Guru Yoga geschehen. Dieses Band der Liebe zwischen Guru und Schüler kann transformierend wirken – es ist einfach und automatisch, man braucht sich eigentlich um nichts mehr zu kümmern, Gott wirkt immer – egal was geschieht.

Sathya Jens: Das, was erscheint und das, worin es erscheint, ist eins
Dieses Interview zu Sharing Nonduality 2015 führte Devasetu mit Sathya Jens im April 2015.

Mehr über Jens Marionette

www.mario-nette.de  – Webseite
YouTube Channel

Romen Banerjee

Romen Banerjee

Das Aufwachen war eine große Befreiung, wenngleich ich sehr schnell feststellen musste, dass diese Schau der reinen Bewusstheit mich mitnichten heilig gemacht hatte. Es gab wenige Möglichkeiten sich mit anderen Menschen zu diesem Thema ehrlich auszutauschen. Zudem verstärkte sich der Eindruck, dass auch spirituelle Lehrer oft selber nicht in allen Aspekten das lebten, was sie lehrten.

Aufwachen allein reicht nicht aus. Aufwachen löst zwar die Identifikation mit den Mustern auf – jedoch nicht das Ego selbst.

Gelingt die radikale Herzensöffnung bei gleichzeitiger Aufgabe der individuellen Perspektive nicht, so fällt das aufgewachte Sein wieder zurück – pendelt zwischen kontemplativer Klarheit und alltäglicher Nicht-Identifikation mit dem Ego (bis hin zur Verleugnung des Egos) hin und her. Dies gilt natürlich auch für spirituelle Lehrer.
Oft findet das Aufwachen eher auf der geistigen Ebene statt. Die reine Bewusstheit, also der Aspekt der Leerheit und Klarheit wird erfahren. Körper, Herz und Seele bleiben oft jedoch weitgehend unberührt.

Es gibt die Erfahrung, dass ein erwachter Lehrer aus der absoluten Wahrheit spricht. Die Menschen neigen dazu, daraus die Schlussfolgerung zu ziehen, dass mehrere erwachte Lehrer deshalb einer Meinung sein müssten. Das Gegenteil scheint der Fall zu sein. Die absolute Wahrheit offenbart sich in der Form als Diversität, also Verschiedenheit.

Mit anderen Worten, es wird immer Konflikte und Streit geben müssen, da die Welt der Erscheinungen ontologisch genau so strukturiert ist (Näheres siehe Websites). Die Frage ist nur, welche Bedeutung hat dies für uns. In dieser Frage bekommt die Dynamik zwischen individualisiertem Bewusstsein und Gottesstrom, dessen lebendiger Ausdruck das Feld ist, zentrale Bedeutung.

Denn die Intelligenz des Feldes kann uns sehr kraftvoll darauf hinweisen, was wesentlich im doppelten Wortsinne ist. Nutzen wir das Feld als Möglichkeit uns mutig und offen zu zeigen und uns auf der Haltungsebene, aber auch auf der Verhaltensebene existenziell zur Disposition zu stellen, so zeigt sich uns eine Kraft mit ungeheuer transformatorischem Potential. Diese Energie wird oft als unbedingte Liebe beschrieben.

In meiner spirituellen Arbeit geht es um eine größtmögliche individuelle Entfaltung in sozialen Zusammenhängen in Liebe und Selbstliebe. Der Fokus liegt auf Verfeinerung der Wahrnehmungsfähigkeit auf den verschiedenen Ebenen, die uns Menschen gegeben sind.
Von der Einzelarbeit über Gruppensettings in Hierarchie und/oder Augenhöhe, bis zu Arbeiten mit sich selbstorganisierenden Feldern hoher innerer Diversität. Jede Situation stellt mir neue Aufgaben, denen ich mich intuitiv stelle. Die gesamte Klaviatur des Seins ist erlaubt und gefordert.

So ist derzeit aus den Erfahrungen mit den Berlin Kongressen forum erleuchtung, die Rainer Griesheimer und ich federführend organisieren, die Jahresgruppe „Entbildung als Ausbildung – Facetten der Erleuchtung“ entstanden. Hier werden etliche Lehrer des Kongress-Feldes ab Oktober gleichzeitig und im Wechsel ihre Ansätze und ihre ganz eigenen energetischen Qualitäten der Gruppe zur Verfügung stellen. Mit jedem Monat verbindet sich das Lehrerfeld umfassender mit der Jahresgruppe. Wenn Du Dich angesprochen fühlst, kannst Du mich über www.forum-werk.de und www.forum-erleuchtung.de erreichen.

Mehr Info zu Romen Banerjee:

www.romen-banerjee.com
www.prozessgalerie.de

Sagarika

Sagarika

Sagarika (der kleine Ozean), geb. 1974, bietet Darshans (Heilungsmeditation), Retreats und „Gespräche in Stille“ an.

Sie war nie eine typische spirituell Suchende, so traf sie die Begegnung mit Samarpan sehr tief. Ab dem Moment wusste sie, wonach sie ihr Leben lang gesucht hat.

Nach intensivem Sein mit Samarpan erkannte sie eines Tages ihre Wahre Natur. Auf den darauf folgenden Reisen mit Samarpan von Stadt zu Stadt, wo er Satsang gibt, setzte sich die Wahrheit nieder. Zu diesem Zeitpunkt begann sie auch die ersten Heilungssessions zu geben und trat in Verbindung mit Anandamayi Ma.

In tiefer Verbundenheit mit allem und Hingabe an den Moment, begleitet sie heute Menschen in ihren Prozessen. Sie weisst daruf hin, dass jeder bereits erwacht ist, das jeder das Glück, die Erfüllung und Frieden bereits ist.

Mehr Info über Sagarika

www.sagarika.de – Homepage